Sommerfahrt
Jedes Jahr fahren 2 Gruppen nach Zvoriștea, um eine Woche lang auf der Sozialstation zu ehrenamtlich zu arbeiten und vor Ort Spenden zu verteilen. Die beiden Gruppen setzen sich hierbei folgendermaßen zusammen:

erste Gruppen
junger Erwachsener im Alter von 14-40 Jahren, die jeweils 2 Wochen im Sommer nach Rumänien fährt. Dieses Jahr vom 25.07.-07.08.2026. Eine Woche arbeiten sie auf der Sozialstation, sortieren und verteilen Spenden und Brot. Die zweite Woche ist immer Freizeit, dieses Jahr werden wir in den Bergen zelten und wandern und ein paar letzte Tage gemeinsam in Krakau verbringen. Für die Anmeldung klicke hier.

zweite Gruppen
besteht aus unseren älteren Mitfahrenden im Rentenalter, diese fahren im August und arbeiten ebenfalls vor Ort auf der Sozialstation.
Die Fahrt ist ideal für alle, die aus erster Hand sehen wollen, was die Spenden vor Ort bewirken. Viele unserer Mitfahrenden fahren schon viele Jahre mit und können so eine stetige Verbesserung der Lebensverhältnisse vor Ort miterleben.
Sommerfahrt 2025
16. Juli 2025
Ab geht’s zurück
Die Feuerwehrbesatzung begann am Mittwoch erst die Heimreise. Erich und Gudrun fuhren am Dienstag in Richtung Süden los. Sie wollen noch ein paar Tage Urlaub machen. Martin, Anne und Viola traten die Heimreise auch am Dienstag an. Sie nahmen den Weg durch die Karpaten und ein Stück entlang der ukrainischen Grenze. Nach einer Pause mit leckeren gebratenen Würstchen ging es Richtung Satu Mare. Die Wartezeit an der Grenze betrug ca. eine Stunde. Die ungarischen Beamten kontrollierten auch unser Gepäck. Bis zur Unterkunft waren es zwar nur 444 Kilometer, aber 8 Stunden Reisezeit mit 2 Pausen.
Mittwoch kam dann die letzte Wegstrecke. Uns fiel insgesamt auf, dass die Orte auf rumänischer Seite wesentlich besser aussehen als in den vergangenen Jahren. Dank gut funktionierender Klimaanlage konnten wir am Mittwochabend 20 Uhr in Leipzig landen. Gepäck und Passagiere ohne Beanstandung aber letztere ganz schön.
19. Juli 2025
1.Etappe geschafft
Fast pünktlich sind wir gegen 4 Uhr mit 24 Leuten zu unserer diesjährigen Jugend- und Erwachsenenfreizeit gestartet. Sehr routiniert verliefen die letzten 1100 km von denen einer die Fahrt jetzt schon zum neunten Mal in zehn Jahren absolviert und andere ganz neu dabei sind. Über Prag, Bratislava und der Stadtdurchquerung durch Budapest sind wir am Nachmittag hier in Ofeherto alle gesund und bei weitesgehend angenehmen Temperaturen angekommen und lassen den Abend nun bei Silvia ausklingen. Es ist mittlerweile das sechste Jahr, dass die Gruppe bei ihr übernachten darf und das Wiedersehen ist immer wieder schön.
Noapte Bune!


20. Juli 2025
Grenzenlose Anreise!
Nachdem wir morgens von einem ungarischen Pfauen in unserer Zwischenunterkunft wachgepickt wurden, begann der zweite Teil unserer Etappe.
Das Highlight war definitiv, dass wir diesmal einfach durch die Grenze fahren konnten, da Rumänien seit diesem Jahr im Schengen Abkommen ist. Die Jahre zuvor konnten wir nie wissen, wie lange wir in der Hitze an der Grenze stehen würden: eine halbe, ganze, 2 oder 4 Stunden, wer weiß.
Die vier Autos schlängelten sich über die Serpentinen. Einige bezwungen dabei mehr als andere, ein Auto ganze 73! Andere wurden von einer Schafherde begleitet. Letzten Endes sind alle Autos gut auf der Sozialstation angekommen.
Nach dem Essen lassen wir den Abend nun entspannt am Lagerfeuer ausklingen und sind gespannt auf die nächsten zwei Wochen.




21. Juli 2025
Ankommen, Einkauf, Packaktion, Brunnenkontrolle
Nach der offiziellen Begrüßungsrunde ging es ans sortieren und einpacken. Eine Gruppe kümmerte sich um den Einkauf für die nächsten Tage. Eine weitere Gruppe füllte die Vorräte mit Mehl, Zucker, Öl und Nudeln auf, sodass wir in den nächsten Tagen 300 Familien ein Essenspaket überreichen können. Für morgen wurden 200 Kartons verpackt und einige der Brunnen kartiert und überprüft in Poiana sowie Buda, welche 2024 von den Spendengeldern gebohrt wurden.

22. Juli 2025
Basar in Dacia
Für diese Rumänienfahrt hatten wir uns dazu entschieden, primär Basare zu veranstalten und weniger Spenden zu verteilen, indem wir von Haus zu Haus fahren und den Familien die Kleiderspenden in Kisten übergeben. Der Vorteil von Basaren ist, dass die Spenden wie Kleidung, Spielsachen oder andere Haushaltstextilien auf Tischen ausgebreitet sind und sich jede Person alles raussuchen kann, was sie benötigt. Das ist besonders bei Größen von Kleidungsstücken wichtig und auch Schuhe können anprobiert werden.
Gesagt, getan! Unsere heutige Aufgabe war es also, in Dacia einen Basar zu veranstalten. Dacia ist ein Dorf 1,5 Stunden östlich von Zvoristea, sehr abgelegen und landwirtschaftlich geprägt. Aufgrund der großen Entfernung zur Sozialstation haben bisher eher weniger Spenden den Ort erreicht.
Auf unserem Basar konnten sich die Leute aus dem Ort Kleidung, Spielsachen und Brot, sowie Beutel mit Lebensmitteln mitnehmen. Alle waren super entspannt und höflich. Vor allem die Kinder freuten sich über die Spielsachen, ein Mädchen besonders über ihr neues Fernglas. Trotzdem waren wir gegen Ende sehr geschafft, weil es sehr warm und sonnig war.
Zurück auf der Sozialstation ging es dennoch wieder an die Arbeit und der LKW wurde bereits für den nächsten Basar morgen beladen.

23. Juli 2025
Danke für die tolle Vorarbeit!
Heute waren wir in Serbanesti und haben unseren zweiten Basar durchgeführt. An der Stelle vielen Dank für die tolle Vorarbeit, die in Leipzig wöchentlich von unserem Sortierteam geleistet worden ist. Das erleichtert die Arbeit hier vor Ort ungemein und so konnten wir in kurzer Zeit von unserer motivierten Gruppe den LKW schnell laden. In Serbanesti haben wir über 170 Kisten Kleidung sowie 75 Lebensmittelpakete und Brote an die Bevölkerung gebracht. Dankbar und mit fröhlichen Gesichtern gingen klein und groß nach Hause.
Außerdem wurde ein weiterer Brunnen in Buda gebohrt. Es ist der 28., der von unserer Gruppe in den letzten fünf Jahren realisiert wurde.
Des Weiteren besuchte eine Gruppe die Familie von Vlad, den wir im zweiten Jahr mit einem Stipendium unterstützen und erfreuten uns an der erfolgreichen Nutzung des Brunnens, welcher nun für genügend Wasser im Garten sorgt.


24. Juli 2025
3. Basar in Folge
Alle guten Dinge sind 3! Heute ging es wie die letzten Tage auch schon halb 10 los, denn wir fuhren ein gutes Stück Richtung Osten nach Mihalaseni, um die umliegenden Dörfer mit Spenden zu versorgen.
Zuerst bauten wir wie gewohnt unseren Basar auf, der mittlerweile sehr gut koordiniert ist. Ort des Geschehens war diesmal der Schulhof der Grundschule des Dorfes Negresti. Erleichtert waren wir, als wir erfuhren, dass das wacklige und heruntergekommene Gebäude nicht mehr in Benutzung ist, sondern auf dem Nachbargelände bereits ein neues Schulgebäude errichtet wurde.
Der Basar verlief weitestgehend entspannt und die Haushaltssachen waren wie immer besonders begehrt. Auch die Kinder haben sich wieder sehr über ihr neues Spielzeug gefreut und haben es direkt ausprobiert. Zusätzlich haben wir diesmal auch Zahnpasta, Zahnbürsten und Binden verteilt.
Parallel zum Basar fuhr eine kleine Gruppe noch mit ein paar gepackten Spendenboxen und Lebensmitteln gezielt einzelne abgelegene Häuser an. Der Fokus lag dabei auf Häusern, in denen ältere Leute wohnen, die keine Möglichkeit hatten zum Basar zu kommen und auf heruntergekommenen Häusern im Nachbardorf. Unterstützt wurden wir dabei von einem engagierten Bewohner, der Spenden für seine Eltern annahm, uns kurzentschlossen begleitete und uns die Häuser, die den größten Bedarf hatten, zeigte.
Zurück auf der Sozialstation haben wir den LKW entladen. Abends wurden wir sehr lecker vom heutigen Kochteam bekocht und während des Abendessens von einem Unwetter überrascht, zum Glück haben wir unser Vordach.




25. Juli 2025
Finaler Basar in Buda und Einzelverteilungen in Serbanesti und Poiana
Nach dem Frühstück wurde der Basar an der Sozialstation aufgebaut und wie jedes Jahr sehr gut von den Leuten angenommen. Insgesamt haben wir in den letzten Tagen über 650 Kartons verteilt und weitere 460 stehen für unsere zweite Gruppe, die Ende August kommt nun bereit.
Am Nachmittag fuhr eine Gruppe einzelne Häuser in der Umgebung an und versorgte Familien und ältere Leute, die nicht zu den Basaren konnten. Dabei zeigte sich die bittere Armut in denen manche leben und man kann nicht ansatzweise erahnen, wie die Menschen den Winter durchstehen. Außerdem kamen wir an einem Haus vorbei, welches vor 5 Jahren abbrannte und bei dem die Feuerwehr, welche beim Haus der Hilfe steht zum Einsatz kam. Der Mann hat es mittlerweile wieder etwas hergerichtet und lebt darin.
Nachmittags wurde aufgeräumt und der Müll auf örtliche Art und Weise entsorgt…


26. Juli 2025
Großstadt Iași
Nach fünf Tagen Kisten schleppen und Spenden verteilen war heute ein Ausflug an der Tagesordnung. Alle Interessenten haben sich um sieben Uhr aus dem Bett gequält um über zwei Stunden nach Iași zu fahren.
Iași ist eine Großstadt direkt an der moldawischen Grenze und im Gegensatz zu Suceava hat sie einen weitestgehend historischen Stadtkern. Wir besuchten ein Museum im wirklichen schönen Stadtschloss aber abgesehen davon waren die offensichtlichen Attraktionen im Stadtkern die vielen Kirchen. Insgesamt wurden vier verschiedene Kirchen besucht, wobei auffällig war, dass wir weitestgehend die einzigen Touristen waren.
Nach dem Stadtbummel besuchten wir noch den hübschen botanischen Garten etwas außerhalb von Iași. Es war ein sehr schöner Ausflug, auch wenn es sehr warm war.
Gleich unterstützt ein Teil der Gruppe, der auch der „Dissentrupp“ genannt wird, noch die lokale Partykultur, in dem sie Suceava unsicher machen.


27. Juli 2025
Basar, Kultur und Naturgewalten
Unseren zweiten Ruhetag haben wir heute wieder in zwei Gruppen verbracht. Ein Teil hat den Basar in Suceava besucht und die Verhandlungsstrategien gefestigt.
Der andere Gruppenteil hat sich auf den Weg zum Kloster Voronec begeben und dabei einen Teil einer orthodoxen Messe erlebt, um schließlich über eine sehr abenteuerliche sowie serpentinenreiche Anfahrt auf das Plateau des Raraufelsen mit unserer Ingeborg zu fahren. Wundervolle Aussichten und kletterreiche Wege haben wir erlebt, bis die ersten Unwetter aufzogen und ein Gruppenteil noch über das Kloster Sucievita und die Schwarzkeramikläden den Rückweg angetreten haben.
Die starken Unwetter erstrecken sich derzeit über die ganze Region und haben uns am Abend erreicht. Permanent geben unsere Telefone Warnnachrichten ab und durch den Stromausfall haben wir unser Abendessen romantisch bei Kerzenschein genießen dürfen. Dankbar sind wir, dass wir im Trockenen und in Sicherheit sitzen dürfen, was etliche, die wir in den letzten Tagen kennenlernen durften, vermutlich nicht haben…


29. Juli 2025
Unwetter, Kutschfahrt und ab in die Tatra
Eigentlich wollten wir am Montag nochmal in ein Dorf, um Brot- und Kleiderspenden zu verteilen. Durch die nächtlichen sehr starken Unwetter mussten wir dies ausfallen lassen, da die Dörfer abseits der Hauptstraßen mit den Fahrzeugen schwer zu passieren sind und wir kurz vor der Rückfahrt kein weiteres Risiko eingehen wollten. Außerdem hat Radu sich mit seinem Bienen-LKW am Vortag im Schlamm festgefahren und ein Reifen ging dabei kaputt.
Somit stand gestern aufräumen des Hauses auf dem Programm sowie eine rumänische Kutschfahrt mit Viorel. Das entschleunigte Reisen und erhöhte Sitzen bot uns einen besseren Einblick in manche Grundstücke von Zvoristea im Vergleich zum schnellen Vorbeifahren mit unseren Fahrzeugen. Auf jeden Fall eine spannende Erfahrung diesen Perspektivwechsel erlebt zu haben.
Heute starteten wir gegen 4 Uhr zu unserer nächsten Station in die Niedere Tatra, um die nächsten Tage miteinander noch ausklingen zu lassen.


30. Juli 2025
Bis die Stiefel qualmen
(oder auseinander fallen)
Der erste Tag in der Niederen Tatra begann um 9 Uhr mit einer Wanderung auf den Berg Jasná Chopok. 15 Teilnehmende erklommen die 1100 Höhenmeter über Stock, Stein und Wasser. Belohnt wurden wir mit einer wunderschönen Aussicht auf die Berge. Ohne Verletzungen kamen wir 8 Stunden später wieder auf dem Campingplatz an, wo uns ein leckeres Abendbrot erwartete, das uns die Nicht-Wanderfreudigen gezaubert hatten.
Jetzt lassen wir den Abend noch mit einer Runde Volleyball und einer warmen Dusche ausklingen.

01. Juli 2025
Operation Biber, Wandern 2.0., in den Tiefen
An unserem 2. Freizeittag teilten wir uns je nach Lust und Laune in verschiedene Gruppen auf.
„Team Biber“ entschied sich dazu, im Bach nahe des Campingplatzes einen Staudamm zu bauen. Die Geheimoperation Biber war fast ein Erfolg, die niedere Tatra konnte fast vollständig angestaut werden. Auch ein 300 Kilogramm schweres Stahlbetonrohr haben die Biber mit viel Teamwork an die richtige Stelle bewegt. Zwei mutige Mitfahrende nutzten das angestaute Wasser als eiskalte Abkühlung.
Den zweiten Teil der Gruppe hatte erneut die Wanderlust gepackt. Da die Füße am Tag zuvor bereits etwas in Mitleidenschaft gezogen wurden, entschieden wir uns für eine etwas kürzere Route. Wir überwanden also die 568 Höhenmeter des Demanovska Hora Berges direkt in der Nähe des Campingplatzes und verewigten uns im Gästebuch des Berggipfels. Es war wieder eine sehr schöne Tour und es konnten viele Schmetterlinge gesichtet werden.
Zwei weitere Mitfahrerinnen wanderten am Fluss entlang zu zwei der insgesamt 8100 Höhlen, die es in der Slowakei gibt. Die erste der beiden war eine Eishöhle, die andere eine sehr beeindruckende Tropfsteinhöhle. Bei ca 5 Grad Temperatur bestaunten sie meterhohe Stalagmiten und Stalaktiten in verschiedensten Farben und Größen, in schmalen Gängen und riesigen Grotten, die sich dort seit Jahrtausenden herausgebildet haben. Das Tunnelsystem ist 48 km lang, allerdings bleibt ein unbestimmt großer Teil aufgrund zahlreicher Abzweigungen bis heute unentdeckt.
Abends fanden wir uns wieder alle zum gemeinsamen Abendessen auf dem Campingplatz zusammen und entschieden uns schweren Herzens dazu, aufgrund der schlechten Wettervorhersage für den kommenden Tag, bereits am Freitag Nachmittag die Heimreise anzutreten.




Danke an allen Helfer!
Dankbar sind wir für die zahlreiche Unterstützung, die wir erfahren haben – sei es beim stundenlangen Sortieren im Vorfeld, beim Beladen der Transporte, durch Geld- und Sachspenden, Insta- und Blogkommentare sowie private Nachrichten.
Wir hatten eine schöne gemeinsame Zeit!
Vielen Dank!
Die nächste Möglichkeit, uns zu unterstützen und uns zu begegnen, ist unser jährliches Benefizkonzert in Lützschena.
Wir freuen uns auf Sie/euch!

02. August 2025
Wir sind wieder gesund zurück!
Durch die Ankündigung, dass uns ergiebiger Regen heimsuchen wird, haben wir beschlossen, unsere Zelte zusammenzupacken und etwas früher heimzufahren. Ein Teil der Gruppe besuchte noch die Eishöhlen, andere festigten nochmal unseren kleinen Staudamm oder kümmerten sich um Pfand und Co. Zur Mittagszeit brachen wir schließlich auf und kamen alle gesund wieder in Leipzig an.


Wir blicken zurück auf eine schöne gemeinsame Zeit mit einem vielfältigen Programm aus Natur- und Kulturerleben. Aber in erster Linie stand die Unterstützung unserer Freunde in Rumänien im Vordergrund. Der 28. Brunnen aus unserem Projekt wurde gebohrt, wir haben Vlad’s Familie besucht, vier Basare veranstaltet und über 650 Kisten mit Haushaltgegenständen und Anziehsachen verteilt, Brot ausgegeben, uns an Entwicklungen erfreut und auch wieder viel Armut beobachtet, die einen demütig werden lässt.
26. August 2025
Unsere Augustfahrer sind angekommen!
Gestern, am 25.08. kamen die 7 Augustfahrer von verschiedenen Anfahrtswegen fast gleichzeitig in Buda an. Wir freuen uns sehr darüber, dass in unserer Unterkunft „Noua Hilfe“ vieles schöner geworden ist. Müde von der langen Fahrt gingen wir bald zu Bett.
Heute hatten wir die erste Besprechung und legten mit Ingeborg und Georghel das Programm für die Woche fest. Dann besuchten wir 2 der Brunnen, die durch die Hilfe unseres Vereins in den vergangenen Jahren errichtet wurden, einer davon 22 Meter tief. Die Familie wohnt abgelegen von jeglicher Wasserversorgung in einem Waldstück und hat mehr als 6 Personen zu versorgen. Wir verteilten heute schon Kartons mit Sachspenden und Brote. Es wurde dann noch der LKW für morgen beladen und für unsere Versorgung eingekauft. Am Abend gibt es leckere Bratkartoffeln und wir setzen uns noch gemütlich zusammen



27. August 2025
Basar in Poiana
Heute konnten wir bei vielen Menschen aus dem Ort Poiana fröhliche Gesichter sehen, denn wir bauten einen Basar auf, der sehr gern angenommen wurde. Es war für uns keine Zeit, Luft zu holen. Karton um Karton wurde geleert und immer wieder nachgefüllt.
Nach unserer Mittagspause bereiteten wir den nächsten Tag vor und füllten 100 Beutel mit jeder Sorte Spenden. Diese werden wir morgen verteilen. Ein Abendspaziergang bildete den Ausklang dieses erlebnisreichen Tages.Â

28. August 2025
Verteilaktion in Burla
Heute wurde unsere Gruppe um 2 Personen kleiner, denn Gudrun und Erich mussten wegen anderer Verpflichtungen nach Hause fahren. Wir setzten zu fünft aber mit Verstärkung durch unsere rumänischen Partner die Aktivitäten fort. Unser Weg führte uns nach Burla in die Siedlung der Roma, wo wir freudig begrüßt wurden. Außer Brotspenden und Sachspenden waren auch Süßigkeiten von Candyman Martin sehr willkommen.
Der lange Weg zurück nach Buda führte uns auch zu einem der Obst- und Gemüse- Stände, wo dieses in Hülle und Fülle zum Kauf lockte. Nach einer kleinen Pause mit lecker Eiscreme ging unser Arbeitstag weiter. Der LKW wurde wieder mit Kartons und Lebensmitteln beladen. Dieses war auch für uns Fünf gut zu schaffen, Dank der hervorragenden Vorbereitung durch unsere Vorgänger- Gruppe. Ein kleiner Einkaufsbummel zum nahe gelegenen Dorfladen und ein Abendbrot, gezaubert von unserem Chefkoch Hansi, runden den heutigen Tag ab.



29. August 2025
Zweite Verteilaktion in Negresti
Heute wurde Negresti, nahe der moldavischen Grenze, erneut mit Hilfsgütern beliefert. Wir waren bereits Ende Juli dort und hatten festgestellt, dass dort noch weiterer Bedarf besteht.
Wir hatten eine fast endlose Anfahrt. Nachdem wir Botosani hinter uns gelassen hatten, ging es nur noch über Land und vielleicht lag es auch an den fehlenden Straßenschildern, dass wir einen Umweg von ca 30 km gemacht haben. Die Häuser sahen zunehmend kleiner und bescheidener aus, auch die neu gebaut waren. Als wir dann am Ziel ankamen, unterstützten uns 2 ortsansässige Männer und eine Frau. Das war auch gut, denn anders als in den bisherigen Dörfern, wurden wir dort überhaupt nicht empfangen. Wie sich bald herausstellte, hatte das 2 Gründe: einmal, dass es fast nur alte Menschen dort gab und zum anderen hatte der dortige orthodoxe Pfarrer regelrecht verboten, von Menschen, die nicht zu seiner Kirche gehören, Hilfe anzunehmen. Schließlich hatte Georghel doch einige überzeugt und wir sahen auch, dass sie wirklich Hilfe gebrauchen konnten.
Der Rückweg ging dann schneller und Angelica hatte einen phantastischen Eintopf für uns vorbereitet. Dann beluden wir noch den LKW mit den restlichen Bananenkisten. Nun ist Feierabend für heute.



30. August 2025
Basar, Brunnenbau und Verteilaktion

Vormittags hatten wir Zeit, uns um Einkäufe und Revierordnung zu kümmern und nach dem Brako – Mittagessen, das Anne bereitet hatte, ging es ans Werk .
Zuerst fuhren wir nach Dumbravita, wo der Brunnenbau schon voll im Gange war. Wieder mit viel Muskelkraft und „Technik, die begeistert “ wurde für 3 Familien eine 16m tiefe Wasserversorgung gebohrt. Dann bauten wir unseren Basar auf und Jung und Alt fanden brauchbare Dinge, für die sie sich herzlich bedankten.
Da wir noch so viele Kartons mit Sachen für Frauen hatten, ging die nächste Station nach Baranca Christianesti. Dort kamen Menschen aus dem gesamten Umkreis, manche mit Pferdewagen und anderen kreativen Transportmitteln und freuten sich über Sachspenden, Brot und andere Lebensmittel.
Unsere Mission hier ist nun beendet und wir hoffen, einen kleinen Anteil an humanitärer Hilfe geleistet zu haben. Großes Dankeschön an alle Menschen in Deutschland, die in irgendeiner Weise zu dieser Hilfe beigetragen haben.

31. August 2025
Wohlverdiente Auszeit in Suceava
Heute war ein Ferientag für uns. Wir besuchten am Vormittag das in der Nähe gelegene Kloster Gorovei. Dort waren viele Besucher eines Gottesdienstes, der in einem Pavillon im Freien stattfand.
Anschließend fuhren wir nach Suceava. Ein kurzer Gang über den Markt war nicht so wie wir erwartet hatten, denn es waren keine Stände mit Lebensmitteln oder Gewürzen vorhanden. Zum Mittag holten wir noch einmal Ingeborg, unsere treue Übersetzerin, ab und hatten im Restaurant Pronia ein leckeres Essen. Ein Besuch der Festung von Suceava stand danach auf unserem Programm. Diese befindet sich in Renovierung aber man kann trotzdem die alten Gemäuer und einige Räume von innen betrachten. Außerdem bietet sich ein weiter, schöner Blick über die Stadt. Was wäre ein Ausflug nach Suceava ohne einen Eisbecher zu genießen? Das konnten wir in einer neu eröffneten Eisbar, wo uns dazu auch noch ein Gläschen Sekt serviert wurde.
Nun heißt es Sachen packen, Ordnung machen und morgen Früh zu unserer Berghütte starten, wo wir noch zwei Übernachtungen gebucht haben. Nochmal ganz herzlichen Dank an unsere Gastgeber und alle, die uns jeden Tag großartig unterstützt haben.







































































